Der Bitcoin-Kurs (BTC) erreichte nach der Handelseröffnung der Wall Street am Freitag neue mehrwöchig Tiefststände, da der Markt aktuell einen Abschwung auf 100.000 US-Dollar befürchtet.
Bitcoin: Bullen hoffen auf RSI
Wie die Daten von Cointelegraph Markets Pro und TradingView entsprechend zeigen, lag der Tagesverlust von BTC/USD bei knapp 4 %, wodurch der Krypto-Marktführer zugleich seinen niedrigsten Stand seit dem 8. Juli erreichte.
Der Verkaufsdruck durch die Großinvestoren war maßgeblich dafür verantwortlich, wobei die Marktkonstellation an der weltweit größten Kryptobörse Binance den Abwärtstrend noch verstärkte.
Die Daten von CoinGlass beziffern die damit einhergehenden Liquidationen innerhalb der letzten 24 Stunden auf fast 540 Millionen US-Dollar.
Die Krypto-Analysten sehen den Kurs nun in einer wichtigen Umkehrzone.
„Ein wichtiger Bereich, den man im Auge behalten sollte. Direkt über der vorherigen Zone und dem Konsolidierungsbereich“, bemerkte Analyst Daan Crypto Trades in einem Beitrag auf X.
Sein Kollege Crypto Caesar hatte ähnliche Werte auf dem Radar, wobei Bitcoin es jedoch nicht schaffte, die anvisierte 112.000 US-Dollar-Marke als Support zurückzuerobern.
Zuvor berichtete Cointelegraph, dass 114.000 US-Dollar für die Bullen als Wochenabschluss unerlässlich sind.
Angesichts des geringen Optimismus gibt lediglich der Relative Stärkeindex (RSI) im kurzfristigen Zeithorizont Hoffnung.
Wie der bekannte Krypto-Experte Javon Marks feststellte, zeigt das Vier-Stunden-Diagramm weiterhin eine bullische RSI-Divergenz. Dabei bildet der RSI höhere Tiefststände, während der Kurs niedrigere Tiefststände erreicht, was ein frühes Anzeichen für eine Aufwärtsbewegung sein kann.
„Der Bitcoin-Kurs befindet sich nach wie vor in einer bestätigten bullischen Divergenz und könnte noch immer eine starke Umkehrung zurück auf 123.000 US-Dollar erleben“, argumentierte Marks.
„Das bedeutet, dass wir trotz der schwachen aktuellen Entwicklung einen Anstieg von fast +15 % in Richtung der Allzeithochs erleben könnten …“
Leitzinssenkung rückt in den Fokus
Sowohl saisonale als auch makroökonomische Faktoren trugen zuletzt weiterhin zur Abschwächung der Kursentwicklung bei.
Der September ist traditionell der schwächste Monat für Bitcoin, wobei die Märkte auch die US-Inflationskennzahlen mit Vorsicht betrachten.
Der von der US-Zentralbank bevorzugte Inflationsindikator, der Index der persönlichen Konsumausgaben (PCE), entsprach an diesem Tag den Erwartungen und trug gleichzeitig zu einem erneuten Anstieg der Inflation bei.
Trotzdem bestätigen Daten aus dem FedWatch Tool der CME Group, dass die Märkte weiterhin davon ausgingen, dass die Fed die Leitzinsen im September senken würde – ein wichtiger Rückenwind für Kryptowährungen und Risikoanlagen.
Als Reaktion darauf warnte die Handelsfirma Mosaic Asset, dass sich die Lage aufgrund der Daten, die bis zur Entscheidung am 17. September vorliegen, noch ändern könnte.
„Die Aussichten auf Zinssenkungen könnten gefährdet sein, wenn die Beschäftigungszahlen der nächsten Woche stärker als erwartet ausfallen“, warnten die Experten entsprechend.
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