Heute zeigt sich der Kryptomarkt in der Marktbreite schwach. Besonders bärisch präsentiert sich XRP (XRP) mit einem Minus von 5 % in den vergangenen 24 Stunden und rund 9 % Verlust auf Wochensicht.
Dennoch gibt es auf fundamentaler Ebene interessante Entwicklungen: Das chinesische Fintech-Unternehmen Linklogis integriert seine globale Supply-Chain-Finance-Plattform in das XRP Ledger.
Damit könnte XRP künftig Rückenwind aus China erhalten und seine Rolle in der Digitalisierung von Handels- und Finanzprozessen weiter ausbauen. Ferner ist die Linklogis-Partnerschaft nicht die einzige positive News aus den vergangenen Tagen.
Ripple stärkt Präsenz mit Linklogis-Partnerschaft
Ripple erzielt in Asien einen bemerkenswerten Erfolg: Das chinesische Fintech-Unternehmen Linklogis ist einer der führenden Anbieter von Supply-Chain-Finanzierungen. Nun wird künftig das XRP Ledger (XRPL) für seine globale Plattform eingesetzt. Die Kooperation markiert einen wichtigen Schritt, da Linklogis seine digitale Supply-Chain-Finance-Anwendung direkt auf dem XRPL-Mainnet ausrollen möchte.
Das Ziel ist es, Rechnungen zu tokenisieren, grenzüberschreitende Zahlungen zu beschleunigen und die Liquidität in Lieferketten deutlich zu erhöhen.
Die Partnerschaft hat besonderes Gewicht, da öffentliche Blockchains in China offiziell auf Skepsis stoßen. Dennoch wagt sich Linklogis an diese Integration – ein Hinweis auf den wachsenden Stellenwert von Blockchain-Technologien im internationalen Handel. Mit einem abgewickelten Finanzierungsvolumen im Billionenbereich verfügt Linklogis über große Reichweite, auch wenn bislang nur ein kleiner Teil davon im grenzüberschreitenden Geschäft liegt. Genau hier setzt die Kooperation mit Ripple an: Internationale Abwicklung, mehr Transparenz und höhere Effizienz.
Darüber hinaus gehen die Pläne weit über einfache Zahlungsprozesse hinaus. Beide Partner wollen künftig auch Stablecoins, KI-gestützte Finanzierungen sowie Smart-Contract-basierte Modelle erproben.
Für Ripple bedeutet die Allianz mit Linklogis nach eigener Aussage nicht nur eine strategische Ausweitung nach Asien, sondern auch die Chance, das eigene Ökosystem noch enger mit der traditionellen Finanzwelt zu verzahnen.
Gemini setzt auf XRP mit Kreditkarte
Neben der Partnerschaft mit Linklogis gab es in der vergangenen Woche weitere positive Schlagzeilen rund um Ripple und XRP. Die US-Kryptobörse Gemini kündigte den Start einer überarbeiteten Kreditkarte an, die speziell auf die XRP-Community zugeschnitten ist. Das neue Modell erweitert das bestehende Cashback-Programm und erlaubt es Karteninhabern, ihre Belohnungen erstmals direkt in XRP zu erhalten. Das Design der Karte ist ebenfalls angepasst und soll die Identifikation mit Ripple verstärken.
Die Cashback-Struktur fällt gestaffelt aus: Bis zu vier Prozent in XRP gibt es für Tankstellen, Ladesäulen oder Fahrdienste. Drei Prozent winken bei Restaurantbesuchen, zwei Prozent bei Lebensmitteleinkäufen und ein Prozent bei allen weiteren Ausgaben. Hinzu kommt ein Bonusprogramm mit ausgewählten Händlern, die bis zu zehn Prozent in XRP ausschütten. Zum Start erhalten neue Nutzer zusätzlich einen Willkommensbonus in Höhe von 200 US-Dollar in XRP, sofern sie in den ersten 90 Tagen mindestens 3.000 US-Dollar umsetzen.
Introducing the @Gemini Credit Card XRP Edition
→ $RLUSD now supported for US spot trading
→ Simplified trading, no extra conversion fees
→ Fast and simple access to crypto and stable value
→ Special-edition design for the XRP community https://t.co/gdNJIPWMcq— Ripple (@Ripple) August 25, 2025
Parallel stärkt Gemini auch die Rolle des Ripple-Stablecoins RLUSD, der nun als Basiswährung für alle Spot-Märkte in den USA genutzt werden kann. Mit einer Marktkapitalisierung von mehr als 640 Millionen US-Dollar zählt RLUSD inzwischen zu den sechs größten Stablecoins, die an den US-Dollar gekoppelt sind. Der Ripple-CEO Brad Garlinghouse betonte in diesem Zusammenhang, dass die Kooperation ein wichtiger Schritt sei, um Kryptowährungen im Alltag leichter nutzbar zu machen.
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